[EGP001]: Warum gibt es den Anstifter zu mehr Gelassenheit?

In dieser Folge werde ich Dir verraten, warum es eigentlich den Anstifter zu mehr Gelassenheit und somit auch den Podcast Erfolgsfaktor Gelassenheit gibt. Ich werde Dir berichten, was ich in meinem Alltag wahrnehme und welche Auswirkungen das sowohl im privaten wie auch im geschäftlichen Umfeld bei Selbstständigen und Unternehmern hat.

Tanskription:

„Erfolgsfaktor: Gelassenheit“ das ist der Podcasts von mir, Christian Holzhausen, und ich bin der Anstifter zu mehr Gelassenheit. Und in dieser heutigen Folge, in dieser Folge 001, möchte ich Dir erzählen, warum ich denn der Anstifter zu mehr Gelassenheit bin und was den Anstifter zu mehr Gelassenheit ausmacht und warum es den gibt.

Was ich so mitbekomme und was ich in meinem geschäftlichen Alltag so erlebe ist, dass das Tempo, wie wir in unserer Welt aktiv sind, wie wir miteinander kommunizieren, wie wir miteinander denken, fühlen und handeln, dass es irgendwie immer schneller wird. Und ich merke das insbesondere, wenn ich auf meine Zweitprofession schaue – ich bin Inhaber einer Werbeagentur – und wenn ich mir anschaue, wie wir vor 17 Jahren, als ich in diesem Themengebiet die ersten Gehversuche gemacht habe, wie entschleunigt das im Vergleich zu heute war. Wo Daten, wenn als Beispiel, eine Anzeigenvorlage in einem Verlag gebraucht wurde, da wurde noch eine CD gebrannt. Oder wenn nicht sogar einen so genannten Film ausbelichtet und postalisch geschickt. Und der war dann halt einfach unterwegs per Post und nicht gerade eben mal so per Mail. Und heute sind wir da, dass Anzeigenvorlagen innerhalb von Sekunden von A nach B transportiert sind, nämlich über das Internet. Und das ist, glaube ich, so ein Symptom, was wir überall feststellen können, dieses immer mehr in der gleichen oder wenn nicht sogar noch in der kürzeren Zeit zu erledigen.

Und wenn ich für mich ein Strich drunter ziehe und schaue, was denn so die Auswirkungen auf dieses gestiegene Tempo sind, dann glaube ich, oder dann nehme ich auch wahr, und das ist auch bei meinen Coachingklienten der Fall, das ganz häufig der Druck und die Stressbelastung immer höher wird. Und da ist es auch egal, ob das ein Selbständiger, Freiberufler oder Unternehmer ist, wo man jetzt sagen könnte, der kann sich seine Zeit frei einteilen oder ob es der klassisch gut situierte Mitarbeiter eines Unternehmens ist. Wir finden das in beiden Bereichen.

Mein Fokus ist, dass ich diesen Podcast, in erster Linie, für Selbstständige, Freiberuflern und Unternehmer mache, diesen „Erfolgsfaktor Gelassenheit“ Podcast. Und wenn ich auf uns Selbstständige schaue, dann erlebe ich ein Spannungsfeld aus drei Protagonisten. Nämlich auf der einer Seite stehen die Kunden, die zurecht, weil sie dafür Geld bezahlen, einen Anspruch an uns, als Selbständige, und unsere Leistung haben. Auf der einen Seite sehe ich die Mitarbeiter, die auch ihre ganz eigenen Ansprüche an uns richten, die ihre Wünsche, Sorgen, Ängste, Nöte haben mit den sie zu uns kommen. Ja, und dann sehe ich noch, als drittes Element in diesem Spannungsfeld das Thema Familie. Das Privatthema Familie & Freunde. Und ich glaube, die Selbständigen sind da in einem ganz „heißen“ Spannungsfeld, was durchaus für den ein oder anderen eine Zerreißprobe ist.

Und wenn wir hinschauen, was hat denn dieser gestiegene Stress gerade in diesem Spannungsfeld, in dem sich die Selbständigen bewegen oder in dem Du Dich vielleicht als Selbständiger auch bewegst – was hat das denn für Auswirkung? Ich glaube, man muss es um es betrachten zu können so ein bisschen diversifizieren:

Auf der einen Seite habe ich Auswirkungen auf das private Umfeld. Und da sind es – wer kennt das nicht – wer ist nicht schon mal abends nach Hause gekommen, und hat noch über ganz viele Dinge des vergangenen Tages nachgedacht, hat noch die paar ungelöste Problemchen, die da noch am Tag waren, irgendwie mit nach Hause, mit aufs Sofa, mit an den Abendbrottisch genommen. Also ich kann Dir aus meiner Geschichte erzählen: es gab bei mir Zeiten, da bin ich aus dem Büro nach Hause gekommen, ich weiß noch als war es gestern – da hatten wir Besuch und ich kam heim, der Besuch war schon da, und ich habe mich an den Wohnzimmer- oder Esszimmertisch gesetzt und ich habe erstmal eine Viertelstunde dagesessen und einfach nur an die Wand gestarrt. Relativ regungslos. Und um mich herum lief das Leben. Das war für mich, so rückblickend betrachtet, ich habe das natürlich in dem Moment nicht realisiert, schon wirklich so, dass ich gesagt habe: „Au, Backe! Das ist echt mal ein Ding!“ Da ist der Kopf ganz schon voll gewesen, da war die Last ganz schon hoch. Jetzt kannst Du Dir vorstellen, wenn das regelmäßig vorkommt, wenn jemand so regelmäßig nach Hause kommt, dass der nicht mehr so den Fokus darauf hat, wie es dem eigenen Umfeld geht. Denn der Fokus ist immer noch bei diesem Arbeitsthema, egal ob ich zuhause bin oder im Büro bin. Und der Fokus ist da teilweise auch bis zum Schlafen, bis man vielleicht einschläft. Es gibt auch den ein oder anderen, der dadurch Probleme hat nachts die Ruhe zu finden. Weil es im Grunde immer darum geht im Kopf das Thema – was muss ich morgen machen, was muss ich morgen denken, welche Themen habe ich gestern oder heute nicht mehr erledigt bekommen, was hat das wieder für Auswirkungen usw. und sofort. Also, die Aufmerksamkeit für das private und persönliche Umfeld sinkt und fast automatisch, es hängt natürlich so ein bisschen vom Umfeld ab, kann es aber dazu kommen, dass einfach Konflikte auftreten. Konflikte, weil der Partner, die Partnerinnen sich (ein Stück weit auch zu Recht) nicht mehr so gesehen fühlt. Wo der Wunsch nach mehr Aufmerksamkeit da ist. Und, wenn ich jetzt mal hier Worst Case Szenario weiterspiele und mal davon ausgehe, dass das einfach so linear weiterläuft, dann steht am Ende in einigen Fällen, wie gesagt Worst Case, die Trennung einer Beziehung, die Trennung einer Ehe und im schlimmsten Fall das Auseinandergehen einer Familie mit allem was dazugehört, mit Scheidung, mit Scheidungskindern usw. und so sofort.

Das ist die private Seite. Jetzt gibt es natürlich auch noch die geschäftliche Seite. Und in der geschäftlichen Seite da ist es auch wieder ein bisschen differenziert. Natürlich. Wir haben ja gelernt: Wenn wir viel zu tun haben, dann gibt es in der Regel auch viel abzurechnen, das heißt es gibt natürlich viel Einnahmemöglichkeit, dementsprechend viel gewinnen und das ist natürlich auch ein Erfolgsfaktor an der Stelle. Also, wenn ich viel zu tun habe, wenn ich genug Aufträge habe, bin ich auch erfolgreich. Das will ich auch überhaupt gar nicht runterspielen. Allerdings, ist das für mich nicht zwingend Stress, bzw. nicht das, was ich mit Stress meine. Denn in erster Linie ist das einfach nur viel zu tun. Stress ist das, was wir draus machen. Wie wir mit dem, was im Alltag anfällt, was bei uns im Büro anfällt, wie wir damit umgehen. Und wenn da einfach der Arbeitsload zu hoch ist und wir es nicht schaffen uns abzugrenzen zu diesen vielen Dingen, die da anstehen und in dieser Schleife drin sind, wo wir auch privat die Auswirkungen merken, dann werden wir in der Regel auch feststellen, dass die Stimmung in unserem Büro- und Arbeitsumfeld, eine andere wird. Dass da auch ein Konfliktpotenzial steigt, dass da angespannte Stimmung herrscht. Und das kann, das ist eine der Ebenen, natürlich auch Auswirkungen auf, zum Beispiel, die Kundenbeziehung haben. Auf die Kundenbeziehung, da ich vielleicht, weil ich den Kopf so voll habe, mit dem Kunden, den ich eigentlich seit vielen Jahren betreue, nicht mehr so herzlich umgehe, obwohl ich es selbst nicht merke. Was vielleicht dazu führt, dass er irgendwann den Weg zu dem anderen Anbieter wählt. Wenn wir uns dieses unter Druck stehen und dieses so unter Stress und Anspannung sein anschauen, dann führt das im Gehirn zu gewissen Reaktionen oder zu gewissen Dingen. Nämlich, unser Gehirn kann in so Stresssituationen, und das ist, ich sage mal, evolutionäre betrachtet auch total super, nicht mehr so flexibel und kreativ arbeiten. Das heißt was in unserem Gehirn passiert, wenn wir unter Druck geratenen, wenn wir in Spannungssituation kommen – ist, dass vermehrt nur noch alte Verknüpfungen genutzt werden. Das heißt unter Stress stupide abzuarbeiten – ein Brief von links nach rechts zu legen, wird wahrscheinlich sogar gut funktionieren. Allerdings, sind unter Stress kreative Lösung für Kunden zu arbeiten, flexibel mit Kunden umzugehen, flexibel mit Mitarbeitern umzugehen, eher schwieriger möglich. Und all das, weil wir den Druck vielleicht nicht bewusst, aber unterbewusst wahrnehmen. Und dieses andere Arbeiten oder diese Veränderung, die sich da in der Arbeitsfähigkeit unseres Gehirns zeigt, das hat natürlich auch in vielen Fällen, auch Auswirkungen auf die Arbeitsleistung. Also, wie kreativ, wie flexibel ich meine Arbeit erledigen kann. Und, wenn ich jeden Worst Case aufmache, dann stehen wir da, dass vielleicht sogar am Ende das Geschäftsergebnis schlechter wird. Und wenn das Geschäftsergebnis schlechter wird und ich vielleicht als Grisgram durch die Gegend laufe, meine Mitarbeiter irgendwann sagen: „Bei dem Holzhausen? Ne, da will ich nicht mehr arbeiten!“ So. Und dann komme ich vielleicht an dem Punkt, dass ich plötzlich noch mehr Arbeit habe. Die ich noch mehr auf meine Mitarbeiter abwälze, weil ich denke: „Boah, ich kann das selber nicht schaffen!“ Was dazu führt, dass die Stimmung noch schlechter usw.  Ich könnte die Spirale an der Stelle aufmachen und ich glaube, Du kannst Dir ein eigenes Szenario aufmachen, wo das theoretisch, nicht zwingend, aber wo das theoretisch hinführen kann.

Ich bin also der Anstifter zu mehr Gelassenheit und möchte Dir gerade an der Stelle mit au den Weg geben, wo ich denn eigentlich die Menschen sehe, für die ich genau dieser Anstifter sein möchte. Und für mich stehen diese Menschen auf drei Ebenen. Also diese Unternehmer, Selbständige, Freiberufler befinden sich auf drei Ebenen.

Ebene eins: das sind die Menschen, die noch nicht erkannt haben, die für sich selber noch nicht sehen und realisiert haben, dass der Druck da ist. Was erstmal noch gar nichts Schlechtes ist. Die aber deshalb auch noch nicht sehen, dass irgendwann vielleicht das Kind in den Brunnen fällt und, die es dann auch erst mitkriegen, dass Kind in Brunnen gefallen ist. Das ist so die erste Ebene.

Die zweite Ebene: das sind so die Unternehmer, Selbständige, die Menschen, die haben verstanden diese Stressbelastung, dieser regelmäßige Druck, der da ist, tut mir nicht gut. Das sind die, die aber keine Ahnung haben, also die einfach nicht wissen, wie sie damit anders umgehen sollen. Das ist die Ebene zwei.

Die Ebene drei: das sind die Menschen, die durchaus erkannt haben, dass es da eine echte Herausforderung gibt, die auch schon Dinge probiert haben, die schon versucht haben, über welchen Weg auch immer, sei es über regelmäßig Sport, sei es über hin und wieder eine Meditation oder sei es darüber, sich einmal die Woche einen halben Tag frei zu nehmen, Entlastung zu schaffen. Die allerdings immer wieder in den Status quo zurückfallen. Die immer wieder in alte Muster zurückfallen und die darüber eigentlich ganz schön frustriert sind. Das sind also, im Grunde genommen, die drei Ebenen, auf den Menschen stehen, für die es den Anstifter zu mehr Gelassenheit gibt.

Fassen wir nochmal zusammen: es gibt also den Anstifter zu mehr Gelassenheit, weil ich glaube, dass wir dem steigenden Druck und Stress in der heutigen Zeit anders begegnen können und es vielleicht sogar müssen. Weil ich weiß, dass hier oft eine helfende Hand gebraucht wird. Das kriege ich in meinen Coachings mit, das kriege ich in ganz ganz vielen Gesprächen mit, die vielleicht auch nicht ins Coaching führen. Aber da kriege ich mit: da wird ganz häufig eine helfende Hand gebraucht. Und es gibt den Anstifter, weil ich von ganzem Herzen Selbstständig bin und ich gerne andere Selbständige dabei unterstützen möchte eine gute Work-Life Balance zu entwickeln, wieder mehr Gelassenheit zu gewinnen. Weil ich glaube, dass Gelassenheit ein Erfolgsfaktor ist, mit dem so viele positive Effekte damit einhergehen.

Und damit wären wir für heute auch schon für diese erste Folge am Ende. Wenn Dir das, was Du hier bis jetzt gehört hast gefallen hat, dann freue ich mich, wenn Du, ganz gleich wo Du mich findest, ob auf Facebook, auf YouTube oder viel schöner sogar noch, wenn Du mich bei iTunes findest, mein Podcast bewertest. Damit wirst Du mir einen riesen riesen Gefallen tun, das würde mich sehr sehr freuen. Die Shownotes zu dieser Folge findest du auf meiner Internetseite unter www.erfolgsfaktor-gelassenheit.de/folge001. Da kannst Du auch unter der Transkription einen Kommentar hinterlassen. Vielleicht hast Du eine Frage zu dem Thema. Vielleicht hast Du eine Frage, wie Du mit Deiner aktuellen Situation gelassener umgehen kannst oder was auch immer. Hinterlasse mir gerne Deine Frage, ich freu mich, wenn ich gezielt auf Deine Frage vielleicht in einen der nächsten Folgen eingehen kann.

Nächste Folge ist ein gutes Thema, denn in der nächsten Folge erwartet Dich das Thema „Warum ich eigentlich der Anstifter zu mehr Gelassenheit bin.“ Also warum bin ich, Christian Holzhausen, der Anstifter zu mehr Gelassenheit. Wie gesagt, damit geht es in der nächsten Folge weiter und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Folge und wünsche Dir für den Rest des Tages, der Nacht, des Morgens, wann immer Du jetzt gerade zuhörst, alles Liebe und sage – auf bald!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.